Im Projekt wird der Feigenanbau in Baden-Württemberg und das Absatzpotential im LEH wissenschaftlich untersucht.

Das Ziel des Projekts ist, den Erntetermin mittels optischer und zerstörungsfreier Messungen in der Obstanlage bestimmen zu können.

Die Einzelreihen-Einnetzungen „Keep in Touch“ und „Antiaqua“ werden auf ihre Praktikabilität und ihren Einfluss auf Wachstums-, Ertrags- und Qualitätsparameter im ökologischen Apfelanbau untersucht.

Im Rahmen dieses Projektes wurde die Internetseite www.obstsorten-bw.de erstellt. Sie stellt die obstbaulichen Sorten- und Lehrgärten, Lehrpfade und Museen vor.

Kupferpräparate spielen in der ökologischen Kernobstproduktion aufgrund ihrer fungiziden Wirkung bei der Regulierung von pilzlichen Krankheiten eine wichtige Rolle. Die Ausarbeitung einer Gesamtstrategie aus direkten und indirekten Maßnahmen soll die ausgebrachte Kupferaufwandmenge reduzieren.

Die Regulierung des Unkrautbewuchses stellt im Obstbau eine der wichtigsten Kulturmaßnahmen dar. Auf Grund der aktuellen, öffentlichen Diskussion um den Einsatz einzelner herbizider Wirkstoffe in der Landwirtschaft, ist auch die künftige Zulassungssituation für den Obstbau unklar. Neben Herbiziden gibt es unterschiedliche mechanische Verfahren zur Unkrautregulierung.

Die Streuobstwiese dient der Erhaltung von 300 alten Apfelsorten. Sie ergänzt die Sortengärten am KOB und wurde im Rahmen eines Projektes der Stiftung Naturschutzfonds angelegt.

Am KOB finden in Kooperation mit den Regionen Altes Land / Niederelbe, Sachsen und Rheinland Pfalz / Nordrhein-Westfalen Untersuchungen zur Artenvielfalt im integrierten Anbau in Kernobstanlagen statt. Ziel dieses Projektes ist es, diese Arten zu erhalten und zu fördern.

Die wesentlichen Ziele des Projekts sind ‚big data‘- gestützte Modellierungsansätze für ein verbessertes Verständnis zwischen Vor- und Nach-Ernte-Einflussfaktoren, um eine Prognose zur Fruchtqualität und Haltbarkeit der Äpfel für die Langzeitlagerung zu entwickeln.

Unter ökologischer Wirtschaftsweise fällt die Sorte `Natyra` verbreitet durch eine mangelnde Blattqualität, gekennzeichnet durch Aufhellungen der Blattfarbe, auf. Seit 2016 werden die zugrundeliegenden Ursachen in mehreren Versuchen erforscht.

Seit der Saison 2010 wird in den Apfel-Anbaugebieten am Bodensee, in Südtirol, der Schweiz sowie in Österreich eine rapide Zunahme an pathologischen Blattflecken bei Apfelbäumen beobachtet. Als Erreger dieser Krankheit konnte der Pilz Marssonina coronaria identifiziert werden.

Die Obstproduktion steht vor großen Herausforderungen für die Zukunft. Detailhandel und Konsumenten fordern qualitativ hochwertige, gesunde, rückstandsfreie und preiswerte Lebensmittel, deren Produk­tion nachhaltig und umweltschonend sein soll. Gleichzeitig gibt es euro­paweit laufend Ände­rungen der Rahmenbedingungen wie Ressour­cenverknappung, Wetterextreme...