Die Einzelreihen-Einnetzungen „Keep in Touch“ und „Antiaqua“ werden auf ihre Praktikabilität und ihren Einfluss auf Wachstums-, Ertrags- und Qualitätsparameter im ökologischen Apfelanbau untersucht.

Kupferpräparate spielen in der ökologischen Kernobstproduktion aufgrund ihrer fungiziden Wirkung bei der Regulierung von pilzlichen Krankheiten eine wichtige Rolle. Die Ausarbeitung einer Gesamtstrategie aus direkten und indirekten Maßnahmen soll die ausgebrachte Kupferaufwandmenge reduzieren.

Die Regulierung des Unkrautbewuchses stellt im Obstbau eine der wichtigsten Kulturmaßnahmen dar. Auf Grund der aktuellen, öffentlichen Diskussion um den Einsatz einzelner herbizider Wirkstoffe in der Landwirtschaft, ist auch die künftige Zulassungssituation für den Obstbau unklar. Neben Herbiziden gibt es unterschiedliche mechanische Verfahren zur Unkrautregulierung.

Unter ökologischer Wirtschaftsweise fällt die Sorte `Natyra` verbreitet durch eine mangelnde Blattqualität, gekennzeichnet durch Aufhellungen der Blattfarbe, auf. Seit 2016 werden die zugrundeliegenden Ursachen in mehreren Versuchen erforscht.

Seit der Saison 2010 wird in den Apfel-Anbaugebieten am Bodensee, in Südtirol, der Schweiz sowie in Österreich eine rapide Zunahme an pathologischen Blattflecken bei Apfelbäumen beobachtet. Als Erreger dieser Krankheit konnte der Pilz Marssonina coronaria identifiziert werden.

In diesem Versuch wird der Einfluss von Überdachung und seitlicher Einnetzung bezüglich des Aufkommens von Krankheiten und Schädlingen, des Wachstums der Bäume sowie auf die Qualität der Früchte untersucht.