Manks Küchenapfel

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Reifetyp:
mittel
Verwendung:
  • Küche
Klimaanspruch:
gering
Synonyme:
Herkunft:
Von Kewley um 1800 auf der Isle of Man in Irland gezogen. 1815 erste Früchte
Allgemeine Beurteilung:
‘Manks Küchenapfel’ ist die ertragsstärkste Sorte unter den Küchenäpfeln, aber auch diejenige mit den höchsten Ansprüchen an den Standort. Ausgesprochen trockene Lagen sind ebenso nachteilig für die Widerstandsfähigkeit des Baumes wie sehr feuchte. Der überreiche Behang verlangt fruchtbare Böden. Die Sorte ist daher nicht für extensive Anbauverfahren geeignet.
Frucht:
Klein bis mittelgroß. Form etwas unregelmäßig, manchmal ungleichhälftig; kugelförmig wenig abgeflacht, teils auch hochgebaut, manchmal breit-eiförmig, leicht stielbauchig. Oberfläche uneben, meist mit schwachen breiten Kanten. Grundfarbe hell- bis zitronengelb. Schale geschmeidig, fettend. Stielgrube flach, eng, manchmal mit Fleischwulst. Stiel kurz, holzig, oft fleischig. Kelchgrube sehr flach bis flach, eng bis mittelweit, mit feinen Falten. Kelch klein, geschlossen; Blätter kurz, breit, Spitzen zurückgeschlagen. Kelchhöhle mitteltief, mittelbreit, trichterförmig, in Kelchröhre übergehend. Kernhaus mittelgroß; Achse mittelweit geöffnet; Wände ohrenförmig, glatt mit feinen, schmalen Rissen. Kerne klein, rundlich, kurz zugespitzt, rehbraun. Fleisch weißlich, säuerlich, kaum aromatisch.
Baum:
Sehr schwacher Wuchs mit kleiner kugeliger Krone; frühe und kurze, witterungs-unempfindliche Blüte; Ertrag sehr früh einsetzend, alljährlich hoch; anfällig für Schorf, Krebs und Mehltau; beansprucht fruchtbare Böden mit ausgeglichener Wasserführung bei geringem Wärmebedarf.
Besondere Merkmale:
Grundfarbige eiförmige Frucht; häufig lange und schmale Kelchröhre.