Karmeliterrenette

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Reifetyp:
mittel
Verwendung:
  • Most/Saft
Klimaanspruch:
gering
Synonyme:
Herkunft:
1667 von Merlett /Frankreich als weit verbreitete Sorte beschrieben.
Allgemeine Beurteilung:
Obwohl diese über so viele Jahrhunderte bekannte und beliebte Sorte kaum noch vorzufinden ist, verdient sie doch auf Grund ihrer vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten wieder mehr Beachtung.
Frucht:
Kugelförmig abgeflacht, zur Kelchfläche schwach verjüngt, auch kegelförmig abgestumpft. Oberfläche eben mit schwachen breiten Kanten. Grundfarbe grün bis grünlich gelb, Deckfarbe düster dunkel- bis braunrot. Schale glatt, wachsig, mit vielen typischen großen verkorkten Lentizellen, teils mit grüner oder heller Umhöfung. Stielgrube mitteltief, mittelweit und strahlig berostet, manchmal durch Fleischwulst verengt. Stiel kurz bis mittellang, mitteldick, holzig. Kelchgrube flach, weit mit feinen Falten, auch stärkeren Rippen. Kelch groß, offen; Blätter mittellang, breit, am Grunde getrennt. Kelchhöhle flach, breit- kegelförmig. Kernhaus mittelgroß, mittig; Achse geschlossen; Wände glatt, ohrenförmig. Kerne mittelgroß, länglich, oft taub. Fruchtfleisch hellgelb, feinzellig, mürbe werdend, saftig, gewürzt, süßweinig mit etwas Säure.
Baum:
Wuchs mittelstark, mit mittelgroßer kugelförmiger Krone. Blüte früh bis mittelfrüh, wenig empfindlich. Für raue Lagen nicht so gut geeignet, anfällig für Schorf und Blutlaus. Trägt früh und reichlich, sollte deshalb rechtzeitig verjüngt werden.
Besondere Merkmale:
Flache rippige Kelchgrube mit geöffnetem Kelch. Sehr deutliche typische, oft eckig verkorkte Lentizellen (deshalb ‘Forellenrenette’). Strahlig berostete Stielgrube.