Kandil Sinap

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Reifetyp:
spät
Verwendung:
  • Küche
  • Most/Saft
  • Tafelobst
Klimaanspruch:
gering
Synonyme:
Herkunft:
Vermutlich anfangs 18. Jahrhundert auf der Halbinsel Krim, Ukraine entstanden. 1880 erstmals von E. Lucas in den pomologischen Monatsheften beschrieben.
Allgemeine Beurteilung:
Die Sorte hatte im 19. Jahrhundert im Ursprungsgebiet eine große Bedeutung. Die Bäume der sehr fruchtbaren, robusten Sorte können sehr alt werden, und die festen bis ins Frühjahr lagerfähigen Früchte sind nicht nur für Sortenliebhaber interessant.
Frucht:
Mittelgroß und sehr lang. Form regelmäßig; meist ei- oder fassförmig hochgebaut, auch walzenförmig; mittel- bis stielbauchig. Oberfläche etwas uneben, mit schwachen breiten Kanten. Farbe vollreif hellzitronengelb, sonnenseitig meist schwach rosa bis hellrot verwaschen. Schale trocken, matt, am Baum weiß bereift mit hellen Lentizellen die in der Deckfarbe rot umhöft sind. Stielgrube tief, eng und nur selten fein berostet. Stiel mittellang bis lang, dünn, holzig. Kelchgrube mitteltief, eng bis mittelweit, mit feinen Falten ohne Berostung. Kelch klein bis mittelgroß, meist geschlossen, seltener halb geöffnet. Kelchhöhle kegelförmig, eng. Kernhaus groß, Achse sehr lang, oft schmal geöffnet. Wände lang, schmal, leicht nierenförmig. Kerne mittelgroß, sehr lang und schlank zugespitzt. Fleisch weiß bis leicht gelblich, saftig, fein säuerlich mit feiner Würze
Baum:
Wuchs schwach bis mittelstark. Kronenform schlank kegelförmig, gut verzweigt, später hängend, zur Vergreisung neigend, sehr dicht; Blüte spät, unempfindlich. Baum sehr frosthart. Ertrag setzt spät ein, dann regelmäßig; etwas anfällig für Krebs; beansprucht gute, nährstoffreiche Böden.
Besondere Merkmale:
Fruchtform und Farbe. Sehr langes, schmales Kernhaus mit schmalen Wänden und langen, spitzen Kernen