Kaiser Alexander

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Reifetyp:
spät
Verwendung:
  • Tafelobst
Klimaanspruch:
mittel
Synonyme:
Herkunft:
Alte ukrainisch-russische Sorte aus dem 17. Jahrhundert. Von Diel unter ’Aporta Nalivia’ beschrieben. Ab 1830 von Walker in Hohenheim vermehrt.
Allgemeine Beurteilung:
Der besondere Wert dieser Sorte liegt in der hohen Robustheit und Unempfindlichkeit auch auf schlechten Standorten. Die großen Früchte eignen sich gut zur Verwertung und weniger als Tafelfrucht. Für raue Lagen und Mittelgebirge ist die Sorte auch heute noch zu empfehlen.
Frucht:
Form insgesamt sehr regelmäßig; breit-kegelförmig abgestumpft. Oberfläche leicht uneben, mit schwachen breiten Kanten. Grundfarbe hellgrün, später hellgelb, Sonnenseite punktiert gerötet, dunkelrot gestreift und geflammt. Schale glatt, etwas fettig; Lentizellen fein und braun, deutlicher Geruch. Kelchgrube mitteltief bis tief, eng, mit feinen Falten, auch schwachen breiten Kanten. Kernhaus mittelgroß; Achse geschlossen, oder wenig geöffnet; Wände halbmond-, teils auch ohrenförmig. Fruchtfleisch weiß, locker, mürbe, saftig und süßweinig. Zuckergehalte liegen mit 14 % (59° Öchsle) im hohen bis mittleren Bereich, die Säurewerte mit 8 g/l im niedrigen Bereich.
Baum:
Wächst kräftig, bildet große Bäume mit flacher Krone bei relativ frühem Ertragsbeginn. Frosthart und anspruchslos. Widerstandsfähig gegenüber den Hauptkrankheiten Schorf, Mehltau und Krebs. Dagegen ist die Frucht für Apfelwickler (Obstmade) und Fäulnis sehr anfällig. Blüte mittelfrüh, relativ robust mit guter Pollenqualität. Die Alternanzneigung liegt im mittleren Bereich.
Besondere Merkmale:
Große, teils auch sehr große breit-kegelförmige, leichte Frucht mit langem Stiel und strahlig berosteter Stielgrube. Teils netzartige Rostfiguren auf der Frucht.