James Grieve

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Reifetyp:
mittel
Verwendung:
  • Tafelobst
Klimaanspruch:
gering
Synonyme:
Herkunft:
Von James Grieve in Edinburgh (Schottland) gezogen, ab 1880 verbreitet. Abstammung: ‘Potts Seedling’ oder ‘Cox’ Orange’
Allgemeine Beurteilung:
Sehr aromatische Frühherbstsorte mit jährlich hohen Erträgen und einer breiten Anbaufähigkeit bis in kühlere Höhenlagen. Die hohe Fruchtbarkeit verlangt allerdings nährstoffreiche Böden und regelmäßige, kräftige Verjüngung durch Schnittmaßnahmen. Zunehmend nachteilig ist sicher die Anfälligkeit für Feuerbrand der ansonsten robusten Sorte. Es gibt verschiedene Mutanten mit unterschiedlich starker Rotfärbung
Frucht:
Mittelgroß bis groß. Form etwas unregelmäßig, manchmal ungleichhälftig; meist kugelförmig wenig abgeflacht (teils auch hochgebaut), stielbauchig. Oberfläche eben, mit schwachen breiten Kanten. Grundfarbe vollreif gelborange, sonnenseitig orangerot gestreift, bei ‘Roter James Grieve’ flächig. Schale glatt, wachsig. Stielgrube tief, mittelweit bis weit. Stiel mittellang, dick, holzig. Kelchgrube mitteltief, mittelweit, mit feinen Falten und schwachen Rippen. Kelch geschlossen bis halb geöffnet; Kelchblätter lang, mittelbreit, Spitzen weit zurück geschlagen. Kelchhöhle flach, mittelbreit bis breit. Kernhaus mittelgroß bis groß, mittig; Wände halbmondförmig, auch ohrenförmig, mit mittelbreiten Rissen. Kerne zahlreich, groß, langoval, mit seitlicher Nase. Cremefarbenes Fleisch, locker, feinzellig, edelaromatisch.
Baum:
Zunächst mittelstark, später ertragsbedingt schwach; Kronenform breitpyramidal, gedrungen, gering verzweigt; gute Befruchtersorte; Blüte erscheint mittelfrüh, anhaltend, witterungsunempfindlich; Ertrag frühzeitig, jährlich hoch; anfällig für Blutlaus, Monilia Krebs und Feuerbrand.
Besondere Merkmale:
Lange grüne zurückgeschlagene Kelchblätter. Mittelgroße oft lange, hellbraune Kerne.