Holsteiner Cox

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Reifetyp:
spät
Verwendung:
  • Tafelobst
Klimaanspruch:
gering
Synonyme:
Vahldiks Sämling Nr. 3, Hosteiner gelber Cox, Holstein
Herkunft:
Von Vahldick um 1920 in Eutin (Raum Holstein), aus Samen von ‘Cox' Orange’ gezogen.
Allgemeine Beurteilung:
Empfehlenswerte Alternative für Freunde des ‘Cox'-Aromas’, die die hohen Standortansprüche von ‘Cox' Orange’ selbst in ihrem Garten nicht befriedigen können. Allerdings benötigt auch ‘Holsteiner Cox’ wintermilde Regionen und eine regelmäßige Wasserversorgung. Schwere Böden erhöhen die Anfälligkeit für Stippe. Als starkwüchsige Sorte auch streuobstgeignet.
Frucht:
Mittelgroß. Meist kugelförmig wenig abgeflacht, zur Kelchfläche leicht verjüngt. Stiel- und mittelbauchig, ebenmäßig geformt. Grundfarbe vollreif goldgelb, Deckfarbe orangerot verwaschen, flächig oder leicht gestreift. Schale rau, teils mit Rostfiguren. Stielgrube flach bis mitteltief, mittelweit, fein- bis grobschuppig strahlig berostet. Stiel kurz und dick. Kelchgrube flach und weit, faltig, oft ringförmig und rissig berostet. Kelch groß, offen; Blätter grünlich mit dunklen Spitzen. Kernhaus mittelgroß, offen; Wände halbmond-, auch ohrenförmig, selten rucksackförmig. Kerne häufig taub. Fleisch gelblich, grobzellig, später mürbe, würzig aromatisch, ähnlich ‘Cox Orange’.
Baum:
Starkwüchsige triploide Sorte. Bildet breite, flachkugelige Kronen mit kräftigen, waagrechten Seitenästen. Schlechter Pollenspender; blüht mittelspät, setzt spät mit Erträgen ein, etwas alternierend. Höhere Erträge als ‘Cox Orange’. Holz frostempfindlich, krebsanfällig, auch für Schorf und Mehltau.
Besondere Merkmale:
Raue Schale. Flache bis sehr flache Kelchgrube mit rissigem, schuppigen Rost. Grob, oft schuppig berostete Stielgrube. Breite und flache Baumkrone.