Erbachhofer Weinapfel

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Reifetyp:
spät
Verwendung:
  • Most/Saft
Klimaanspruch:
gering
Synonyme:
Erbachhofer Mostapfel, Erbachhofer, Verbesserter Trierer
Herkunft:
Stammt vermutlich aus dem Sauerland und wurde von der Baumschule Fey in Meckenheim 1925 in den Handel gebracht. Regionalsorte des Mosel-Saargebiets
Allgemeine Beurteilung:
Schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde dieser robuste und sehr ertragreiche Mostapfel verschiedentlich anstelle des schorfanfälligen ‘Roten Trierer Weinapfels’ empfohlen. Für ihren Anbau sprechen auch die für eine Verwertung günstigen Inhaltsstoffe (mittleres Mostgewicht von 58° Oechsle). Von Nachteil ist die kleine Frucht.
Frucht:
Klein. Form insgesamt regelmäßig, manchmal ungleichhälftig; teils kegelförmig, auch spitz-kegelförmig, sehr wenig bis wenig abgestumpft, teils breit-eiförmig. Schale flächig dunkelrot (teils leicht gestreift) glatt, wachsig. Stielgrube mitteltief bis tief, eng bis mittelweit, selten berostet. Stiel mittellang, mitteldick. Kelchgrube flach, mittelweit, mit feinen Falten, teils auch schwachen Rippen. Kelch sehr klein, geschlossen; Blätter mittellang, aufrecht, uneinheitlich ausgerichtet. Kelchhöhle trichterförmig. Kernhaus mittelgroß, mittig; Achse mittelweit- bis weit geöffnet; Wände schmal, bogenförmig, glatt. Kleine Kerne, länglich, kurz zugespitzt, kastanienbraun. Fleisch gelblich, fest, grobzellig, saftig, ausgewogen süßsäuerlich, aromatisch.
Baum:
Wächst mittelstark; Kronenform hochkugelig; blüht mittelfrüh, befruchtet gut, frostempfindlich; Ertrag mittelfrüh, sehr fruchtbar, ohne Regulierung alternierend; mittlere Anfälligkeit für Schorf und Mehltau; bean­sprucht gute Böden in warmen Lagen.
Besondere Merkmale:
Frucht meist spitzkegelförmig, Kernhausachse oft weit geöffnet, teils sehr schmale Röhre.
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