Antonowka

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Reifetyp:
mittel
Verwendung:
  • Wirtschaftsobst
Klimaanspruch:
gering
Synonyme:
Possarts Nalivia
Herkunft:
Zufallssämling aus dem Baltikum oder Russland. 1826 durch Justizrat Possart nach Deutschland gebracht.
Allgemeine Beurteilung:
Aufgrund seiner Frosthärte und seines kräftigen Wuchses auf Extremstandorten anbauwürdig; für andere Lagen finden sich ebenso robuste, aber gehaltvollere Sorten. Wurde als Samenspender und aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit auch in der Züchtung schorfresistenter Sorten verwendet.
Frucht:
Form unregelmäßig, kugelförmig abgeflacht bis breit-kegelförmig abgestumpft, stielbauchig; Oberfläche sehr uneben, beulig mit ausgeprägten über die ganze Frucht laufenden Rippen und Kanten. Grundfarbe anfangs grünlich, später weißgelb; keine Deckfarbe. Schale glatt und teils auffällig netz- oder figurenartig berostet. Stielgrube tief, eng bis mittelweit, strahlig hellbraun berostet; Stiel kurz, dick und holzig. Kelchgrube mitteltief, eng, von Falten und unregelmäßigen Rippen umgeben; Kelch klein bis mittelgroß, geschlossen. Kernhaus groß, Achse wenig geöffnet; Wände halbmond- bis breit-ohrenförmig mit ausgeblühten Rissen. Kerne gut ausgebildet und eiförmig zugespitzt. Fruchtfleisch weich, überwiegend säuerlich, kaum aromatisch.
Baum:
Kräftiger Wuchs, bildet breitausladende Kronen mit langem Fruchtholz. Anspruchslos an Boden und Lage, sehr widerstandsfähig gegen Frost, Krankheiten und Schädlinge. Ertrag setzt spät ein und alterniert.
Besondere Merkmale:
Breitkantige, beulige und unregelmäßig geformte, weißgelbe Frucht mit kräftigem Rostklecks in der Stielgrube.