Adams Parmäne

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Reifetyp:
spät
Verwendung:
  • Tafelobst
Klimaanspruch:
mittel
Synonyme:
Norfolk Pippin, Norfolk Russet, Matchless, Hanging Pearmain
Herkunft:
Von R. Adams in England aus Samen gezogen. 1826 erstmals erwähnt. Wurde unter dem Namen ‘Norfolk Pippin’ verbreitet.
Allgemeine Beurteilung:
Für den Handel meist zu klein und zu stark berostet. Da die Früchte aber gut schmecken, die Sorte wenig anfällig ist und jährlich gute Ernten liefert, ist sie für den Liebhaberanbau empfehlenswert.
Frucht:
Mittelgroß (L = 50–60 mm, B = 60–65 mm, 110–140 g). Form regelmäßig, selten ungleichhälftig; kegelförmig wenig abgestumpft, stielbauchig. Oberfläche eben, selten mit ganz schwachen breiten Kanten. Schale grünlich gelb, auf der Sonnenseite schön gerötet und durch karminrote Streifen gekennzeichnet, oft berostet. Stielgrube flach, mittelweit bis weit; meist flächig, ringförmig berostet; Stiel lang und dünn. Kelchgrube flach bis sehr flach, feine Falten, manchmal schwache Rippen. Kelch mittelgroß, halb geöffnet, meist auch ganz geöffnet. Kernhaus mittelgroß, mittig; Wände meist halbmondförmig, mit schmalen Rissen. Kerne mittelgroß, mittelbreit, länglich, kurz zugespitzt. Fleisch hellgelb, mäßig saftig, mürbe werdend, mit gutem, zimtartigem Geschmack, weinsäuerlich mit ausreichender Süße.
Baum:
Mittelstarker Wuchs, bildet eine nicht sehr große, rundliche bis pyramidale Krone, später mehr breit und leicht überhängend. Blüte früh bis mittelfrüh,nicht sehr witterungsempfindlich. Setzt früh mit dem Ertrag ein, bringt jährlich gute Ernten. Ist wenig anspruchsvoll, verlangt aber gute, ausreichend feuchte Böden.
Besondere Merkmale:
Kegelförmige Frucht mit kleiner Kelchfläche und stark abgerundeter Stielseite. Typische hellbraune, erhabene, oft verkorkte Lentizellen.
Verbreitung:
Eher in Hausgärten, weniger im Streuobstanbau zu finden.