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Astprobenkontrolle

Die Untersuchung von Astproben auf überwinternde Stadien bestimmter Schädlinge und Nützlinge ist die erste Kontrollmethode im Jahr. Sie wird von Januar bis März durchgeführt, frühestens nach dem Flug des Frostspannermännchens.
Sie erlaubt eine Prognose über die Bedeutung bestimmter Schädlinge in der kommenden Vegetationsperiode und gibt Hinweise auf notwendige nachfolgende Kontrollen im Frühjahr.

 

Vorgehensweise
Insgesamt werden 2m Fruchtholz je Bestandeseinheit oder Sorte untersucht. Hierfür schneidet man 10 Zweige à 20 cm Länge von 2-3-jährigem Fruchtholz. Um ein repräsentatives Ergebnis zu erhalten werden die Fruchtholzproben über den gesamten Bestand verteilt und aus unterschiedlichen Kronenbereichen genommen. Das Fruchtholz sollte typische Überwinterungsstellen für Eier und Larven aufweisen, wie z. B. Fruchtspieße, Blütenknospen, Verzweigungen und Übergänge von altem zu neuem Holz.
Alle Seitentriebe werden auf wenige Zentimeter eingekürzt.
Mit einer wenigstens 5-fach vergrößernden Lupe, besser noch mit dem Binokular (bis zu 40–fache Vergrößerung möglich) werden die Holzstücke auf überwinternde Stadien untersucht.