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Nashi

Botanischer Name: Pyrus pyrifolia

Familie: Rosengewächse (Rosaceae)

Herkunft und Verbreitung: Die Nashi, auch Apfelbirne genannt, stammt aus Ostasien. Sie wird heute in den gemäßigten Zonen Chinas, Japans, Südkoreas und in einigen Ländern Europas angebaut.

Aussehen: Die 5-blättrigen weißen Blüten der Nashi verströmen einen angenehmen süßlichen Duft. Reife Früchte haben eine trockene, dicke, ockerfarbene bis braune Haut. Das Fruchtfleisch ist hell, etwas durchscheinend, knackig und saftig. Sie haben ein birnenähnliches Aroma und sind sehr saftig. Im Kerngehäuse befinden sich mehrere Samen. Die Früchte sind rund.

Anbau: Die Nashis sind eng mit unserer heimischen Birne verwandt und stellen ähnliche Standortansprüche. Am besten wachsen sie in sonnigen, geschützten Lagen in humusreicher, tiefgründiger Erde. Der pH-Wert des Bodens darf nicht zu hoch sein. Nashis werden ab Mitte September geerntet. Der genaue Erntezeitpunkt ist schwer zu bestimmen, da die Früchte sehr lange hart bleiben und plötzlich weich und saftig werden. Bei optimalem Erntezeitpunkt und Lagerung sind Nashis bis Ende Januar haltbar. Trotz der engen Verwandtschaft zu den Birnen sind sie immun gegen den Birnengitterrost. An den Langtrieben kann es zu Blattlausbefall kommen. Nashis werden auf Birnenunterlagen veredelt. Um Früchte zu bekommen müssen für die Befruchtung weitere Nashi- oder Birnbäume gepflanzt werden, welche im gleichen Blütezeitraum blühen. Nashis sind sehr fruchtbar, eine Ausdünnung ist daher oft notwendig. Die Nashis zählen zu den Wirtspflanzen des Feuerbranderregers.

Inhaltsstoffe: Die Frucht enthält Vitamin C, Phosphor, Kalium und Kalzium.

Verwendung: Wie die heimische Birne kann die Nashi roh verzehrt werden. Sie liegt geschmacklich zwischen Apfel und Birne. Sie wird zu Konfitüre, Kompott oder Süßspeisen verarbeitet sowie als Beilage zu Wildgerichten gereicht.