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Horneburger Pfannkuchenapfel (Apfel)

Synonyme
Horneburger, Horneburger Pfannkuchen

Reifetyp
Spät

Verwendungszweck
Wirtschaftsobst, Tafelobst

Klimaanspruch
mittel

Erntemonat
Oktober

Herkunft

Horneburg, Niederelbe, um 1875 zufällig entstanden. Möglicherweise Sämling von ‘Boikenapfel’ oder ‘Birkenapfel’. Ursprünglich hauptsächlich im Alten Land verbreitet. Es gibt noch weitere lokale, unterschiedlich gefärbte Mutanten.

Allgemeine Beurteilung

Vorzügliche Verwertungsfrucht für den Haushalt. Empfehlenswert für Küstenregionen oder in klimatisch vergleichbaren Regionen, z.B. Bodenseeraum. Trockene Standorte sind ebenso nachteilig (Mehltau) wie stark wechselfeuchte Böden (Obstbaumkrebs).

Frucht

Groß bis sehr groß. Form unregelmäßig, meist breit-kegelförmig, auch kugelförmig abgeflacht und selten hochgebaut. Oberfläche uneben mit breiten Kanten. Grundfarbe grüngelb, Deckfarbe glänzend rot mit bläulichem Anflug, geflammt und sehr typisch marmoriert. Schale geschmeidig, leicht wachsig. Stielgrube tief bis sehr tief, mittelweit, häufig grünlich berostet. Stiel mittellang bis kurz, dick. Kelchgrube tief bis sehr tief, eng bis mittelweit am Rand mit breiten, teils starken Kanten. Kelch groß, Öffnung variabel. Kernhaus relativ klein, Achse mittelweit geöffnet; Wände, bogenförmig, rissig, wenig ausgeblüht. Wenig Kerne, oft taub, breit eiförmig. Fleisch grünlich weiß, grobzellig, saftig, ausgewogen säuerlich.

Baum

Wuchs stark; Kronenform breitpyramidal. Schlechter Befruchter, triploid; mittelfrühe und langanhaltende Blüte. Fruchtbarkeit setzt früh ein, trägt jährlich hoch. Holz und Blüte wenig frostempfindlich; mäßig anfällig für Pilzkrankheiten. Günstig sind frische Böden in luftfeuchten, mäßig warmen Regionen

Besondere Merkmale

Große Frucht, mit kräftigen Kanten, tiefer Kelch- und Stielgrube und typisch marmorierter Deckfarbe.