Über Uns Aktuelles Arbeitsbereiche Projekte Service

Holsteiner Cox (Apfel)

Synonyme
Vahldiks Sämling Nr. 3, Hosteiner gelber Cox, Holstein

Reifetyp
Spät

Verwendungszweck
Tafelobst

Klimaanspruch
mittel

Erntemonat
Oktober

Herkunft

Von Vahldick um 1920 in Eutin (Raum Holstein), aus Samen von ‘Cox' Orange’ gezogen.

Allgemeine Beurteilung

Empfehlenswerte Alternative für Freunde des ‘Cox'-Aromas’, die die hohen Standortansprüche von ‘Cox Orange’ selbst in ihrem Garten nicht befriedigen können. Allerdings benötigt auch ‘Holsteiner Cox’ wintermilde Regionen und eine regelmäßige Wasserversorgung. Schwere Böden erhöhen die Anfälligkeit für Stippe. Als starkwüchsige Sorte auch streuobstgeignet.

Frucht

Mittelgroß. Meist kugelförmig wenig abgeflacht, zur Kelchfläche leicht verjüngt. Stiel- und mittelbauchig, ebenmäßig geformt. Grundfarbe vollreif goldgelb, Deckfarbe orangerot verwaschen, flächig oder leicht gestreift. Schale rau, teils mit Rostfiguren. Stielgrube flach bis mitteltief, mittelweit, fein- bis grobschuppig strahlig berostet. Stiel kurz und dick. Kelchgrube flach und weit, faltig, oft ringförmig und rissig berostet. Kelch groß, offen; Blätter grünlich mit dunklen Spitzen. Kernhaus mittelgroß, offen; Wände halbmond-, auch ohrenförmig, selten rucksackförmig. Kerne häufig taub. Fleisch gelblich, grobzellig, später mürbe, würzig aromatisch, ähnlich ‘Cox Orange’.

Baum

Starkwüchsige triploide Sorte. Bildet breite, flachkugelige Kronen mit kräftigen, waagrechten Seitenästen. Schlechter Pollenspender; blüht mittelspät, setzt spät mit Erträgen ein, etwas alternierend. Höhere Erträge als ‘Cox Orange’. Holz frostempfindlich, krebsanfällig, auch für Schorf und Mehltau.

Besondere Merkmale

Raue Schale. Flache bis sehr flache Kelchgrube mit rissigem, schuppigen Rost. Grob, oft schuppig berostete Stielgrube. Breite und flache Baumkrone.