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Himbacher Grüner (Apfel)

Reifetyp
Spät

Verwendungszweck
Wirtschaftsobst, Most/Saft

Klimaanspruch
gering

Erntemonat
Oktober

Herkunft

1890 von Adam Frank in Himbach, Kreis Büdingen (Hessen) entdeckt.

Allgemeine Beurteilung

Anbauwürdig vorrangig für den extensiven Landschaftsobstbau aufgrund des starken Wuchses, der Widerstandsfähikeit gegen Schaderreger und der Anspruchslosigkeit an Boden und Klima. Die Widerstandsfähigkeit gegen Schorf und Krebs lassen einen Anbau sowohl in feuchten Lagen, als auch auf schweren kalten Böden zu. Eine mindestens mittlere Fruchtgröße und gute Saftausbeute sind weiter wichtige Eigenschaften dieser Wirtschaftssorte.

Frucht

Klein bis mittelgroß. Form etwas unregelmäßig; kugelförmig abgeflacht, teils stielbauchig. Oberfläche uneben mit breiten Kanten. Grundfarbe gelbgrün, später aufgehellt, Deckfarbe trübrot, oft nur angedeutet. Schale glatt; sehr viele große, helle Lentizellen. Stielgrube mitteltief, eng bis mittelweit, mit teils schwachen Kanten. Stiel lang, am Ende knopfig. Kelchgrube flach, mittelweit, mit feinen Falten und breiten Rippen. Kelch klein, meist viertel bis halb geöffnet. Kelchhöhle breit, mitteltief, etwas trichterförmig, übergehend in breit becherförmig. Kernhauswände halbmond-, auch bogenförmig, mit feinen teils ganz schwach ausgeblühten Rissen. Kerne zahlreich, lang, meist asymetrisch und gut ausgebildet. Fleisch sehr fest, später hohe Saftausbeute, säuerlich, etwas gewürzt.

Baum

Wächst stark, bildet eine breitausladende, lockere Krone; bringt jährlich wechselnde Erträge; auch für weniger nährstoffreiche Böden geeignet; Holz und Blüte unempfindlich; bestandessicher.

Besondere Merkmale

Meist sehr typische breit becherförmige, weit abgerundete, fast bis zum Kernhaus reichende Kelchhöhle. Viele, fast weiße mittelgroße bis große über die ganze Frucht verteilte Lentizellen.