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Gascoynes Scharlachroter (Apfel)

Synonyme
Gascoynes Scharlachroter Sämling, Gascoyne’s Scarlet, Friedrich August von Sachsen, Schöner von Russdorf

Reifetyp
Mittel

Verwendungszweck
Tafelobst, Küche

Klimaanspruch
mittel

Erntemonat
September

Herkunft

Von Gascoyne in Kent/England gezüchtet. 1871 in den Handel gebracht.

Allgemeine Beurteilung

Eine durch ihre leuchtende Farbe ins Auge lachende Frucht, die mit ihrem charakteristisch feinen Aroma eine Liebhabersorte darstellt. Der Baum ist jedoch sehr schorfanfällig, zeigt keinen schönen Wuchs und trägt unregelmäßig.

Frucht

Mittelgroß bis groß (145 – 170g). Form insgesamt unregelmäßig, manchmal ungleichhälftig; kugelförmig abgeflacht (teils auch etwas breitgedrückt), leicht stielbauchig. Oberfläche uneben, mit meist 3-4 mittelstarken bis starken Kanten. Grundfarbe gelblich grün, bei Vollreife hellgelb, sonnenseits hell purpurrot, flächig verwaschen bis marmoriert, hellblau bereift und mit vielen, meist erhabenen Lentizellen versehen. Stielgrube mitteltief bis tief, eng. Stiel mittellang, mitteldick, knopfig. Kelchgrube tief, mittelweit, mit feinen Falten, teils auch ausgeprägten Rippen versehen. Kelch groß, meist ganz geöffnet. Kernhaus klein bis mittelgroß; Achse geschlossen; Wände ohrenförmig, mit wenig feinen Rissen. Kerne wenig, gut ausgebildet, klein. Fruchtfleisch grünlich weiß bis weiß, in Schalennähe teils rötlich, fest, saftig mit sortentypisch parfümiertem Aroma.

Baum

Wuchs mittelstark, Kronen flachkugelig mit sparrigem Wuchs und flacher Aststellung. Die Blüte setzt mittelspät ein und ist etwas frostanfällig. Ertrag ungleichmäßig und im Durchschnitt nur mittelhoch. Anfällig für Schorf und Fruchtfäule.

Besondere Merkmale

Grün und rot umhöfte Lentizellen. Tiefe Kelchgrube und sehr tiefe Kelchhöhle. Kleines Kernhaus; wenig ausgedehnte Gefäßbündellinie.