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Erbachhofer Weinapfel (Apfel)

Synonyme
Erbachhofer Mostapfel, Erbachhofer, Verbesserter Trierer

Reifetyp
Mittel

Verwendungszweck
Most/Saft

Klimaanspruch
hoch

Erntemonat
September

Herkunft

Stammt vermutlich aus dem Sauerland und wurde von der Baumschule Fey in Meckenheim 1925 in den Handel gebracht, Regionalsorte des Mosel-Saargebiets

Allgemeine Beurteilung

Schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde dieser robuste und sehr ertragreiche Mostapfel verschiedentlich anstelle des schorfanfälligen ‘Roten Trierer Weinapfels’ empfohlen. Für ihren Anbau sprechen auch die für eine Verwertung günstigen Inhaltsstoffe (mittleres Mostgewicht von 58° Oechsle). Von Nachteil ist die kleine Frucht.

Frucht

Klein. Form insgesamt regelmäßig, manchmal ungleichhälftig; teils kegelförmig, auch spitz-kegelförmig, sehr wenig bis wenig abgestumpft, teils breit-eiförmig. Schale flächig dunkelrot (teils leicht gestreift) glatt, wachsig. Stielgrube mitteltief bis tief, eng bis mittelweit, selten berostet. Stiel mittellang, mitteldick. Kelchgrube flach, mittelweit, mit feinen Falten, teils auch schwachen Rippen. Kelch sehr klein, geschlossen; Blätter mittellang, aufrecht, uneinheitlich ausgerichtet. Kelchhöhle trichterförmig. Kernhaus mittelgroß, mittig; Achse mittelweit- bis weit geöffnet; Wände schmal, bogenförmig, glatt. Kleine Kerne, länglich, kurz zugespitzt, kastanienbraun. Fleisch gelblich, fest, grobzellig, saftig, ausgewogen süßsäuerlich, aromatisch.

Baum

Wächst mittelstark; Kronenform hochkugelig; blüht mittelfrüh, befruchtet gut, frostempfindlich; Ertrag mittelfrüh, sehr fruchtbar, ohne Regulierung alternierend; mittlere Anfälligkeit für Schorf und Mehltau; bean­sprucht gute Böden in warmen Lagen.

Besondere Merkmale

Frucht meist spitz-kegelförmig, Kernhausachse oft weit geöffnet, teils sehr schmale Röhre.