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Berner Rosenapfel (Apfel)

Synonyme
Neuer Berner Rosenapfel

Reifetyp
Mittel

Verwendungszweck
Tafelobst

Klimaanspruch
gering

Erntemonat
Oktober

Herkunft

Um 1865 entdeckter Waldsämling; von Baumschule Daepp in Oppligen ab 1888 (Schweiz) vermehrt. Heute in Deutschland und der Schweiz verbreitet.

Allgemeine Beurteilung

Durch die gute Frostbeständigkeit ist die Sorte für alle Lagen gut geeignet. Die Schorfanfälligkeit begrenzt den Anbau in windoffenen Lagen. Die Sorte ist sehr vielseitig verwendbar.

Frucht

Mittelgroß. Form insgesamt etwas unregelmäßig; kugelförmig abgeflacht (etwas hochgebaut), teils auch kegelförmig (wenig abnehmend) abgestumpft. Oberfläche uneben, meist mit breiten Kanten. Deckfarbe verwaschen dunkelkarminrot, lila bereift. Schale mit grünlichgelber Grundfarbe und mit vielen, vertieft liegenden hellgrauen Lentizellen. Stielgrube mitteltief bis tief, eng bis mittelweit, oft durch Fleischwulst verengt und häufig strahlig berostet. Stiel kurz bis mittellang, rotbraun. Kelch klein bis mittelgroß, geschlossen und schwach befilzt. Kernhaus mittelgroß; Wände halbmond- oder mondsichelförmig, mit schmalen Rissen. Kerne klein, braun und zugespitzt. Fruchtfleisch grünlichweiß, in Schalennähe oft rötlich, sehr saftig, eher süßlich mit erfrischender Säure.

Baum

Hochpyramidaler, anfangs mittelstarker Wuchs, im Ertragsstadium nachlassend; mittelgroße hochkugelige Kronenform mit sparriger Verzweigung ohne deutlich hervortretende Leitäste. Die diploide Sorte blüht mittelfrüh bis mittelspät und lang anhaltend. Ertrag früh einsetzend, hoch und regelmäßig. Anfällig für Schorf, in niederen Lagen Mehltau und Fleischbräune, schwefelempfindlich.

Besondere Merkmale

Blauviolett bereifte Schale und vertieft liegende Lentizellen.