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Gubener Warraschke (Apfel)

Synonyme
Warrasch, Warraschke, Warraschke aus Guben

Reifetyp
Spät

Verwendungszweck
Tafelobst, Most/Saft

Klimaanspruch
gering

Erntemonat
Oktober

Herkunft

Aus Guben (Lausitz)

Allgemeine Beurteilung

Äußerst robuste und lange lagerfähige Apfelsorte für Hausgarten und Streuobstbau auch in höheren Lagen. Die Früchte bleiben zwar etwas klein, zeigen aber einen ausgewogenen Geschmack und eine ansprechende Färbung.

Frucht

Klein bis mittelgroß (90 – 120 g). Kugelförmig abgeflacht, oft etwas breitgedrückt, leicht stielbauchig. Oberfläche eben, mit meist drei bis vier schwachen breiten Kanten. Grundfarbe blassgrün, später grüngelb, sonnenseits flächig braunrot bis hellrot verwaschen, violett bereift. Schale glatt, schwach glänzend, mit sehr kleinen, hellbraunen, über die ganze Frucht verteilten Lentizellen. Stielgrube mitteltief, mittelweit, wenig berostet, oft mit schwachen breiten Kanten versehen. Stiel kurz, und holzig. Kelchgrube flach, mittelweit, schüsselförmig, mit feinen Falten. Kelch klein bis mittelgroß, halb-, bis ganz geöffnet; Kelchblätter am Grunde getrennt, meist hornartig nach oben gerichtet. Kernhaus mittelgroß; Achse wenig geöffnet; Wände halbmondförmig, mit schwach ausgeblühten Rissen. Wenig Kerne, sehr klein, gut ausgebildet, kastanienbraun. Fruchtfleisch gelblich, später mürbe werdend, saftig, angenehm süßweinig.

Baum

Die starkwachsenden Bäume bilden eine aufrechte, später breit pyramidale Krone mit eher kurz verzweigtem Fruchtholz. Die Blüte erscheint spät und ist wenig frostanfällig. Die Erträge sind hoch und gleichmäßig. Gegen Krankheitsbefall ist die Sorte sehr widerstandsfähig.

Besondere Merkmale

Weißlich durchscheinende Schale auf der Schattenseite. Oft hornartige Kelchblätter; Spitzen teils abgebrochen, teils typisch nach hinten gerollt.