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Gehrers Rambur (Apfel)

Reifetyp
Spät

Verwendungszweck
Wirtschaftsobst, Most/Saft

Klimaanspruch
gering

Erntemonat
September

Herkunft

1885 auf dem Grundstück des Kammersängers Sontheimer in Göppingen-Jebenhausen / Baden-Württemberg zufällig entstanden. Nach dem späteren Grundstückseigentümer Heinrich Gehrer benannt. Soll von ‘Roter Trierer Weinapfel’ abstammen.

Allgemeine Beurteilung

Robustheit, Widerstandsfähigkeit gegen Feuerbrand und gute Fruchtbarkeit zeichnen diese Sorte für den Streuobstbau aus. In höheren Lagen bleiben die Früchte jedoch zu sauer.

Frucht

Mittelgroß bis groß. Form unregelmäßig; kugelförmig wenig abgeflacht, oft breit-eiförmig oder fassförmig, stielbauchig. Oberfläche eben, mit schwachen breiten Kanten. Grundfarbe grünlichgelb bis grün, sonnenseits bräunlichrot verwaschen. Schale glatt, leicht wachsig und zäh. Stielgrube meist mitteltief, mittelweit, manchmal mit breiten Kanten, oft nur am Grunde berostet. Stiel kurz bis mittellang und mitteldick. Kelchgrube mitteltief, eng auch mittelweit, mit feinen Falten, teils ausgeprägten Rippen. Kelch mittelgroß, geschlossen; Blätter lang, mit schmalen Spitzen, teils zurückgeschlagen. Kernhaus mittelgroß; Achse geschlossen bis mittelweit geöffnet; Kernfächer wenig geräumig. Kerne mittelgroß, kurz zugespitzt. Fruchtfleisch grünlichweiß, fest und sehr saftig, wird schnell braun, neigt zur Glasigkeit.

Baum

Mittelstarker Wuchs, Kronen hochpyramidal und mit deutlicher Mittelachse, stark hängende Fruchtäste. Triploide, spätblühende Sorte. Ertrag früh einsetzend, sehr hoch und regelmäßig. Anfällig für Apfelwickler- und Lausbefall, widerstandsfähig gegen Feuerbrand.

Besondere Merkmale

Breit-eiförmige Frucht mit meist unberosteter Stielgrube. Hohe Kronen mit stark hängenden Ästen.