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Bismarckapfel (Apfel)

Synonyme
Prince Bismarck, Bismarck

Reifetyp
Spät

Verwendungszweck
Wirtschaftsobst, Tafelobst

Klimaanspruch
gering

Erntemonat
Oktober

Herkunft

Um 1870 in Bismarck (1914 in Collinsvalve umbenannt), Tasmanien entdeckt.

Allgemeine Beurteilung

Sehr fruchtbare Sorte mit großen bis sehr großen Früchten von mäßigem Geschmack. Die geringe Alternanzneigung und die dadurch ausgeglichenen, regelmäßigen Erträge machen die Sorte für den Streuobstbau interessant.

Frucht

Groß, auch sehr groß. Form etwas unregelmäßig, manchmal ungleichhälftig; breit-kegelförmig abgestumpft. Oberfläche uneben, oft auch warzig, mit meist schwachen breiten Kanten. Grundfarbe grünlich gelb, später hellgelb, Deckfarbe lebhaft rot mit teils schmalen, teils breiten, dunkelkarminroten Streifen gezeichnet. Schale glatt, glänzend, rostig marmoriert und fein punktiert. Stielgrube mitteltief, teils grob und rissig berostet. Stiel kurz. Kelchgrube tief, mittelweit, mit feinen Falten oder schwachen Rippen, teils auch breiten Kanten. Kelch halb bis ganz geöffnet. Kernhaus mittelgroß; Achse meist geschlossen; Wände halbmondförmig, mit feinen Rissen. Kerne mittelgroß, länglich. Fruchtfleisch weiß, mäßig fest, mittelfeinzellig, saftig, säuerlich erfrischend. Schwach aromatisch, angenehm riechend. Zucker-Säure-Werte im mittleren Bereich, Zucker 13 % (55° Öchsle), Säure 10,6 g/l.

Baum

Wuchs mittelstark bis stark. Baumkrone wird breit, bleibt relativ flach. Gute Pollenqualität, blüht mittelspät. Fruchtbildung auch am einjährigen Holz, Ertrag früh einsetzend, regelmäßig. Holzfrostfeste Sorte mit Anfälligkeit für Schorf, Mehltau und Spinnmilben.

Besondere Merkmale

Große breitkegelförmige graublau bereifte Frucht, mit typischem starken Geruch. Kurzer Stiel in rau bis schuppig berosteter Stielgrube.