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Deutsche Genbank Obst

Um die Nutzung obstgenetischer Ressourcen in Deutschland langfristig und effizient zu sichern und deren Verfügbarkeit gewährleisten zu können, wurde 2008 die Deutsche Genbank Obst als ein Genbanknetzwerk gegründet. Dieses nationale Netzwerk wird dezentral tätig, so dass staatliche und nichtstaatliche Organisationen mitarbeiten können. Das Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee ist ein Partner in diesem Netzwerk. Die Koordinierung hat das Julius Kühn-Institut (JKI) an seinem Standort in Dresden Pillnitz übernommen.

Zurzeit gibt es Netzwerke für die Obstarten Apfel, Kirsche und Erdbeere. Weitere obstartenspezifische Netzwerke, z.B. für Birne, sollen in den nächsten Jahren hinzukommen. 

Zabergäu C.JPG

Das 2009 gegründete  Apfelnetzwerk ist das größte Netzwerk. Ein Ziel ist die Echtheitsprüfung der zu erhaltenden Sorten. Bis 2011 soll jeder Baum des Netzwerkes einer pomologischen Sortenüberprüfung unterzogen werden. Ebenso wird für jede Sorte ein molekulargenetischer Fingerabdruck erstellt, der die Überprüfung der Sortenechtheit zusätzlich erleichtern soll. Parallel dazu wird intensiv am Aufbau und an der Optimierung der Datenbank gearbeitet.

Weitere Informationen sind im Internet auf der Homepage der Deutschen Genbank Obst erhältlich.

Datei
Forschungsreport der Deutschen Genbank Obst
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