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Die Wirtschaftliche Schadensschwelle

Die Wirtschaftliche Schadensschwelle gibt die Befallsstärke eines Schaderregers an, die unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten gerade noch toleriert werden kann. Sie wird überschritten, wenn der zu erwartende Schaden höher ist als die Kosten einer Intervention.

Sie trägt direkt zur Umweltschonung bei indem die Zahl der Spritzungen auf das Notwendigste reduziert werden kann. Indirekt werden Nützlinge gefördert, da geringfügige Schädlingspopulationen, die den Nützlingen als Nahrungsgrundlage dienen, toleriert werden.
Ziel ist nicht die radikale Bekämpfung von Schädlingen sondern ihre Regulierung. In der Anlage soll ein Gleichgewicht zwischen Schädlingen, ihren natürlichen Gegenspielern und indifferenten Arten geschaffen werden.
Vor einer Spritzung müssen Schaderregerdichte, mögliche Ertragsverluste und Bekämpfungskosten einander gegenübergestellt werden.