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Rhabarber

Botanischer Name: Rheum rhabarbarum


Familie: Knöterichgewächse (Polygonaceae)

Der Rhabarber stammt aus Innerasien. Im Altertum wurde er nur aufgrund seiner Wurzel gezogen. Aus ihr wurde ein Abführmittel gewonnen.
Heute ist der Rhabarber in vielen Hausgärten anzutreffen. Als Standort eignen sich sonnige bis halbschattige Lagen mit tiefgründigen, ausreichend feuchten und durchlässigen Böden (Tiefwurzler). Botanisch gesehen zählt der Rhabarber zu den Gemüsepflanzen, er wird aber wie Obst verarbeitet (Verwendung als Kuchenbelag, Nachtisch, Marmelade, ...). Zum Verzehr eignen sich nur die saftig-fleischigen Stiele, die durch ihren hohen Gehalt an Apfel- und Zitronensäure ein betont säuerlich-herbes Aroma aufweisen.
Vor der Verarbeitung wird die äußere faserige Haut abgezogen. Die Blätter dürfen nicht verzehrt werden, da sie viel Oxalsäure enthalten. Diese kann für Kinder und Nierenkranke schlecht verträglich sein.
Die Ernte endet um Johanni (2. Junihälfte).
Der Rhabarber ist reich an Mineralstoffen (K, Ca, Mg) und
B-Vitaminen. Er beseitigt Verdauungsstörungen, regt den Kreislauf an und stärkt die Nerven.
Empfehlenswerte Sorten sind Esta, Sutton, Holstein Blut und Frambrozen Rood (rotfleischig).